Kletterpark Gänsehäufel

Mag.a Susanne Hofmann,

Hinauf auf die Bäume.

Herbstausflug der Klasse 4B und Klasse 4A Mädchen in den Hochseiklettergarten Gänsehäufel.

Ein goldener Herbsttag. Noch ein paar Morgenstunden Schule (schließlich muss man sich so einen Ausflug, organisiert von Prof.in Wurmsdobler und Prof. Satra und begleitet von Prof.in Hofmann, ja verdienen), dann endlich auf in Richtung Gänsehäufel.

Zum Aufwärmen den Weg am Kaiserwasser entlang, den Burgen der Kagraner Gemeindebauaristokratie folgend, zum schon für den Badebetrieb geschlossenen Gänsehäufel.

Abgeholt und hingeführt von einem der Kletter„gärtner“ zu einem hinteren Bereich des ehrwürdigen Strandbades aus der Zeit des Roten Wien war nun das Anlegen der Gurte und Helme die erste Herausforderung, TShirts und Sporthosen mussten untergebracht werden sodass nichts zwickte oder drückte, und dann wurden alle lobenswerter Weise von Guides Sara und Otto brav der Reihe nach festgezurrt.

Die Einschulung mit einer Reihe peinlich genau auszuführender sicherheitsdienlicher Handgriffe war die nächste Herausforderung für die Aufmerksamkeitsspanne der Klettercommunity. Farbencode und Schlitzkarabiner, Zentralschlaufe, Rollen für den Flying Fox, deren richtiges Arrangement und Anwendung wurden in einem Crashcourse von Sara erlernt und schön der Reihe nach abgeprüft. Wer alles beherrschte konnte hinauf in die Bäume.

Die Parcours waren nach Schwierigkeitsgrad gereiht, und die interessierte Beobachterin konnte die Lernkurve erkennen, nämlich wie Überwindung, Erfahrung und Übung zu einem immer sichereren Steigen, einer gekonnteren Handbewegung beim Durchfädeln der Karbiner und, von Flying Fox zu Flying Fox, zu immer anmutigeren Absprüngen und Landungen führten.

Natürlich ging es nicht ohne Zusammenstöße auf den Rampen oder kleinerer Friktion beim Warten auf den Plattformen, auch blieb mal jemand hängen und musste mit einer Stange oder von einem fürsorglichen anderen Kletterer gerettet werden, die Hände zitterten hinterher ein wenig, oder brannten etwas von unsanften Begegnungen mit den gnadenlosen Seilen, aber niemand verletzte sich und schon war die Zeit wieder vorbei, vergangen buchstäblich im (Flying Fox) Flug.

Zurück im schrägen Licht der Septembernachmittagssonne, ein Trinkbrunnen zum Laben, umsichtig auf Bekömmlichkeit geprüft von Professor Satra, und die durch unterschiedliche Energiereserven etwas gedehnte Prozession von nun geeichten Hochseilbäumekletterern wurde sicher wieder heimexpediert.

Bildergalerie

kurze Verschnaufpause

Safety first

erste Übungen

Klettern

auf die Bäume

gut gesichert