Exkursion nach Krakau und zur Gedenkstätte Ausschwitz
Roman Fraunschiel (BEd)
Im Rahmen einer Exkursion besuchten Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a und Klasse 7b gemeinsam mit Prof. Rozhon, Prof.in Leban und Prof. Fraunschiel Krakau sowie die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.
Am ersten Tag standen die Besichtigungen von Auschwitz und Auschwitz-Birkenau auf dem Programm. Besonders bewegend waren die persönlichen Eindrücke der Schülerinnen und Schüler. So berichteten sie, dass vor allem „die Schuhe und Haare der Ermordeten" Eindruck erregten. Auch der Besuch von Birkenau hinterließ einen bleibenden Eindruck: „Es war sehr erschütternd, den bekannten Zug-Eingang und die Gleise zu sehen, welche wir bis dahin nur in Fotos anschauen konnten.“
Am zweiten Tag stand eine Führung durch das jüdische Viertel von Krakau auf dem Programm und anschließend ein Besuch in der Schindler-Fabrik. Die Schülerinnen und Schüler erhielten „viele Eindrücke, wie das Leben früher für Juden/Jüdinnen aussah“ und hörten „viele spannende Geschichten von damals“. Besonders in Erinnerung blieb einigen auch die polnische Gastfreundschaft – etwa die „dickflüssige heiße Schokolade“ während einer Pause in einem Café. Am Abend durften die Schülerinnen und Schüler die Stadt auf eigene Faust erkunden und haben dabei auch „einiges Neues zu essen mal ausprobiert, unter anderem Pirogge mit unterschiedlichen Füllungen.“ Die Reise war für alle Beteiligten eine wichtige und nachhaltige Erfahrung. Wie die Schülerinnen und Schüler selbst festhielten, war sie „sehr anstrengend aber auch informativ und spannend“ und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Erster Tag: „Nach einer langen, anstrengen Busfahrt kamen wir um 11:30 bei Ausschwitz an. Wir hatten eine Tour, welche auch lang dauerte, dadurch waren wir sehr müde. Wir konnten in unserem eigenen Tempo folgen, während uns mithilfe von Kopfhörern die Begebenheiten erklärt wurden. Es war gut, dass es viele Ausstellungsräume gab, welche wir betreten konnten. Vor allem erregten die Schuhe und Haare der Ermordeten Eindruck. Nach unserem Ausflug im Stammlager hatten wir eine kurze Pause. Danach ging es direkt weiter nach Ausschwitz-Birkenau. Es war sehr erschütternd den bekannten Zug-Eingang und die Gleise zu sehen, welche wir bis dahin nur in Fotos anschauen konnten. Wir hatten in Birkenau eine Führung, in der uns das Leben im Lager erklärt wurde und wir waren in einigen verschiedenen Baracken, unter ihnen eine Kinder-Barracke. Da es für uns schon sehr kalt war, konnten wir uns besser vorstellen, wie schlimm es wirklich für die Insassen des Lagers sein musste. Am Ende unsere Führung gingen wir noch in eine der noch erhaltenen Gas Kammern und schauten uns das Denkmal für die Opfer an. Am Ende der Tour wurden wir etwa eine Stunde lang in unser Hotel in Krakau gefahren, wo wir uns erstmal ausruhen konnten. Am Abend hatten wir die Möglichkeit selbständig zu entschieden, was wir machen wollen und viele von uns erkundeten die Stadt. In Krakau gab es viele Möglichkeiten gut essen zu gehen, und schöne Altbauten zu betrachten. Es gab auch eine große Mall, in der es Möglichkeiten zu shoppen gab. Unser erster Tag war zwar sehr anstrengend aber auch informativ und spannend, unser Abend war dann entspannend und angenehm.“
-Ragnar, Selena, Sara, Emanuele, David, Joudi


Zweiter Tag: „Am zweiten Tag haben wir eine Tour durch das jüdische Viertel gemacht. Hierbei haben wir viele Eindrücke bekommen, wie das Leben früher für Juden/Jüdinnen aussah und viele spannende Geschichten von damals gehört. Bei einer Mittagspause ging es für ein paar von uns in ein polnisches Kaffee, wo uns vor allem die dickflüssige heiße Schokolade in Erinnerung geblieben ist. Nachdem wir dann unsere Tour fortgeführt haben, ging es zu unserem Endziel, Oskar Schindlers Fabrik. Auch dort wurden wir herumgeführt und durften sowohl interaktive Aktivitäten durchführen als auch wieder einige spannende neue Geschichten zu hören. Danach hatten wir dann Freizeit und durften Polen selbst erkunden. Wir sind ein bisschen durch Altstadt spaziert, an vielen lokalen und kleinen Geschäften vorbei spaziert und schlussendlich sind wir abends in einem typischen polnisches Lokal eingekehrt, dort haben wir einiges Neues zu essen ausprobiert, unter anderem Pirogge mit unterschiedlichen Füllungen. Mit einem Abschlussspaziergang haben wir den Abend dann noch schön ausklingen lassen.“
-Helena, Lenis, Melis

