Sigmund-Freud-Museum

Mag.a Heide Scheel

Die Klasse 7a war am 25.Mai mit Prof.in Scheel im Wahlpflichtfach Psychologie und Philosophie zu Besuch im Sigmund-Freud-Museum. Es folgt ein „Patchworkbericht“ der SchülerInnen Kübra, Merna, Miriam, Conrad, Luis, Seda, Jinwoo, Roman, Milan, Joshua und Youssef.

Freud einte seine Praxis und seine Wohnung, so war seine Arbeit- und Wohnstätte praktisch kaum voneinander getrennt.

Weiche gepolsterte Türen zum Arbeitszimmer mit verschiedenen Figuren und einem Originalspiegel. Mich hat gewundert, dass Freud ein großer Sammler von religiösen Antiquitäten war. Die braunen Holzfenster in seinem Arbeitszimmer sahen sehr elegant aus.

Ich fand einiges sehr interessant, vor allem die Traumdeutung, weil sie mich davor auch schon interessiert hat.

Aus der „Traumdeutung“

Carl Gustav Jung – ich wusste nicht, dass er ein Schüler von Freud war.

Nicht gewusst habe ich, dass Freud zusammen mit seinem Freud Dr. Wilhelm Fließ eine Hysterie-Patientin (Emma Eckstein) behandelt hat. Fließ hatte eine Studie „Die Beziehung zwischen Nase und den weiblichen Geschlechtsorganen“ veröffentlicht und hatte gemeint, dass diese Patientin operiert werden müsse. Einige Zeit nach der OP begann diese faulig zu riechen und ein anderer Arzt operierte sie nochmals. Dabei wurde ein Operationstuch aus ihrer Nase entfernt.

Arzttasche von Sigmund Freud

Der Familienstammbaum der Familie Freud hat mich beeindruckt.

Freuds Schlafzimmer war ein Durchgangszimmer, und Minna – die Schwester seiner Frau – musste, um in ihr Zimmer zu gelangen, durch dieses durchgehen… Besonders hat mich das Zimmer von Anna Freud, die sich mit Kinderpsychologie beschäftigt hat, interessiert… für mich war es das Wartezimmer, weil uns der Führer über die verschiedenen Personen etwas erzählt hat.

Dieser Ort ist voll mit Gedanken und Ideen von ihm.

Besonders die Sonderausstellung zum Surrealismus gefiel mir, wo man die Zuneigung von Salvador Dalí zu Freud spüren konnte.

Für Groß und Klein ist dieses Museum attraktiv, denn für die Kleinen gibt es eine Art „Schnitzeljagd“, bei der man Sticker sammelt. Die Chow-Chow-Hündin Jofi von Freud ist die Lösung… Das Puzzle von dem Hund war lustig!

Jofi, Freuds Chow-Chow als Puzzle

Bildergalerie

Freuds Hündin Jofi als Puzzle