Filmprojekt in Spanisch

Bericht der SchülerInnen der 7AB und 8A

Im Rahmen des Spanischunterrichts fand für SchülerInnen der Klasse 7A (Schuljahr 2014/15), Klasse 7B (Schuljahr 2014/15) und Klasse 8A (Schuljahr 2014/15) von 7. bis 9. 10. 2014 ein fächerübergreifendes Projekt (Spanisch: Mag. Prof. Christa Heidenhofer und Mag. Prof. Anneliese Rötzer, Musik und Mediendesign: Mag. Resch) in Zusammenarbeit mit den in der Filmbranche angesehenen Profis Gregor Centner und Stefan Bohun statt, die diesen Workshop unter dem Titel „shootyourshort“ anbieten. Siehe: www.shootyourshort.com

Der Ablauf

Das Besondere an diesem Projekt war, dass die Schülerinnen und Schüler sämtliche Aufgaben wie Drehbuch, Kamera, Ton, Regie, Ausstattung, Making of, selbst und eigenverantwortlich übernehmen konnten. Bereits im Vorfeld gab es eine Gruppe, die mehrere mögliche Szenarien entwarf. Gemeinsam und mit Anregungen von Stefan und Gregor wurde dann ein Drehbuch ausgewählt. Nachdem am ersten Vormittag die Schauplätze ausgestattet und dekoriert und die Jugendlichen in den Umgang mit dem technischen Equipment eingewiesen wurden, konnten die Dreharbeiten am Dienstag Nachmittag beginnen. Am letzten Tag wurde das Filmmaterial geschnitten. Einige SchülerInnen der Klasse 8A (Schuljahr 2014/15) übernahmen die Aufgabe, das Projekt zu dokumentieren. Dazu filmten sie nicht nur die Dreharbeiten mit, sondern führten auch Interviews, erlernten den Umgang mit einem Schnittprogramm und gestalteten schließlich vollkommen eigenverantwortlich diesen zweiten, eigenständigen Film, das Making of.

Die Geschichte

Ein neuer Schüler betritt schweigend die Klasse. Im Laufe der Unterrichtsstunde verschwinden auf mysteriöse Art und Weise alle anderen Schülerinnen, sodass sich am Ende nur noch der Neue und die Lehrerin im Raum befinden. Hat der Neue etwas mit dem Verschwinden der anderen zu tun? Ja! - Es stellt sich heraus, dass die Jugendlichen im Schulkeller eine Party mit Shisha und Salsa feiern - zu Ehren des Neuen.

Eindrücke der SchülerInnen

Ayse: Jeder fühlte sich in seiner Rolle wohl und stellte seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis. Die Dreharbeiten waren teilweise anstrengend aber vor allem lustig und harmonisch. Sogar unser Wunsch, unsere Spanischlehrerin in den Film einzubeziehen, wurde berücksichtigt.

Paul: Die Zusammenarbeit mit Gregor und Stefan verlief sehr gut. Sie haben uns alles erklärt und uns dennoch Freiheiten gelassen. Ich würde wieder an so einem Projekt teilnehmen, weil es Kreativität und Freiheit an die Schule bringt. Es war lustig, und ich konnte eine Menge über Tontechnik und Kameraführung lernen.

Noch ein Paul: Wir konnten im Projekt unsere Kreativität zeigen. Der Ablauf war für mich aber nicht neu, weil ich schon viele Videos von Dreharbeiten gesehen habe. Zu sehen, wie Stefan und Gregor arbeiten, hat mich dennoch interessiert und die Atmosphäre war sehr angenehm. Ich würde wieder bei so einem Projekt mitmachen.

Yerem: Das Filmen hat mir Spaß gemacht und ich bin froh, dass ich dabei sein durfte. Es hat mich überrascht, dass wir jede Szene mehrmals drehen mussten.

Fabienne: Mir persönlich hat an diesem Projekt gefallen, dass wir alle in den Dreh mit einbezogen wurden. Einige von uns haben sogar gefilmt, also die Kamera geführt, das Mikrofon gehalten, usw. Ein Kunstprojekt wie dieses ist immer effektiv, aber besonders an einem Realgymnasium kann es in einen „grauen Alltag“ voller Naturwissenschaften eine tolle Abwechslung, ein bisschen „Farbe“ bringen.

Samira: Die Zusammenarbeit mit Gregor und Stefan hat sehr gut funktioniert und Spaß gemacht. Sie haben uns genau gesagt, was wir zu tun haben und man hat gemerkt, dass sie das gut und gerne machen. Was mir gefallen hat, war, dass wir wirklich alles selbst machen durften, von der Technik bis zum Schauspielen. An unserer Schule, einem Realgymnasium, fördert ein Kunstprojekt die Kreativität und ist außerdem gut für die Klassengemeinschaft und den Zusammenhalt.

Naomi & Chiara: Wir waren Schülerinnen und unsere Aufgabe bestand darin, einen normalen Unterricht nachzustellen. Später waren wir als „Partyleichen“ zu sehen, die dann zur Party zurück torkeln. Wir haben dazu gelernt, wie ein Film gedreht wird und was man dabei beachten muss. Zum Beispiel mussten wir für die Dreharbeiten im Keller die Notausgangschilder abdecken, da die Szenen im Dunkeln gespielt wurden. Es war lustig, spannend und interessant, mit Gregor und Stefan zusammen zu arbeiten, und es hat sehr viel Spaß gemacht, alles zu dekorieren, die Handlung zu diskutieren und zu schauspielern. Wir würden wieder an so einem Projekt teilnehmen, obwohl uns das mehrfache Wiederholen der Szenen und die Leerläufe dazwischen nicht so gut gefallen haben, aber das gehört bei so einem Projekt einfach dazu.

Juri: Ich habe nach diesem Film einen wirklich besseren Eindruck vom Arbeiten am Set und generell vom Machen von Filmen. Ich habe auch gelernt, dass das Ganze sehr organisiert und diszipliniert ablaufen muss, sonst funktioniert es nicht. Die Zusammenarbeit mit Gregor und Stefan hat mir gut gefallen, da die beiden richtig nett und diszipliniert sind. Man merkt auf Grund ihrer Ideen und dem Umgang mit dem technischen Equipment, dass sie sehr professionell arbeiten. Besonders gut hat mir das Selber - Schauspielern gefallen, und dass richtig professionell gedreht wurde, und ich denke, der Film wird mir sehr gefallen, vor allem nach ein paar Jahren, wenn ich an die Schulzeit zurück denke. So ein Kunstprojekt an einem Realgymnasium durchzuführen fördert die Kreativität und gibt Einblick in das Filmemachen. Die Klassen lernen, im Team zu arbeiten und es bilden sich neue Freundschaften.

Dominika: Ich habe die zweite Kamera bedient, und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, wie überhaupt die Arbeit am Set lustig war. Vor allem die Partyszene im Keller hat mir gut gefallen. Beim Drehen habe ich gelernt, wie viel Arbeit hinter einem kurzen Film steckt. Die Zusammenarbeit mit Stefan und Gregor war toll. Sie waren sehr professionell und geduldig. So ein Projekt kann Jugendlichen helfen, sich zu entscheiden, was sie in der Zukunft machen wollen. Da künstlerische Projekte in der Schule eher eine Seltenheit sind, hat mir das Projekt sehr gut gefallen.

Marcel und David: Dass viel mehr Arbeit hinter den Kulissen steckt, als wir dachten, und ohne Teamwork nicht machbar ist, hatten wir nicht erwartet. Die Zusammenarbeit mit den Profis war nicht nur seriös, sondern auch sehr lustig. Die Dreharbeiten waren eine Abwechslung zum Schulalltag, und am coolsten waren die Partyszenen, die schauspielerischen Darbietungen, und dass wir alle an einem Strang gezogen haben. Das Projekt war toll, weil es die Kreativität und die Teamarbeit gefördert hat. Wir konnten sehen, wie die Profis arbeiten, und interessierte Jugendliche konnten dadurch in diese Branche hineinschnuppern.

Die Künstler

Gregor Centner, dessen Dokumentarfilm „Es muss was geben“ über die Linzer Musikszene beim Filmfest München gezeigt wurde, ist freischaffender Kamermann für Fernsehen und Kino und leitet/e Workshops am Max Reinhardt Seminar und an der Kinderuni Wien.

Stefan Bohun studierte Schauspiel an der School of Physical Theatre in Toronto und Regie bei Peter Patzak und Michael Haneke an der Wiener Filmakademie. 2014 gewann sein Abschlussfilm „Musik“ den Preis für den besten Kurzspielfilm bei der „Diagonale – Festival des Österreichischen Films“ und wurde in der Kategorie „Beste Regie“ beim „First Steps Award“ der Deutschen Filmakademie ausgezeichnet.

Wir gratulieren herzlich!

Wir danken

Die Durchführung dieses sowohl zeitlich als auch finanziell aufwändigen Projektes war nur mit viel Hilfe und Engagement der Schulgemeinschaft und außerschulischer Sponsoren möglich. Wir danken im Speziellen: dem Elternverein des BRG IV Waltergasse, dem Museumsverein Wieden, KulturkontaktAustria, BMBF, Karl Brousek, Petra Ebner, Renate Holubek und dem Österreichischen Filminstitut. Des Weitern und vor allem dem Lehrkörper für das Verständnis und der Klasse 1C (Schuljahr 2014/15) für das zur Verfügungstellen ihres Klassenraumes.

Besonderer Dank gilt allen beteiligten SchülerInnen - danke, dass ihr euch auf diesen spannenden Prozess eingelassen und so fleißig mitgemacht habt. Es war großartig, wie begeistert und engagiert ihr eure Energien und Kreativität für ein schulisches Projekt eingebracht habt! Danke an das Tanzpaar - für diese Szene kam sogar ein ehemaliger Schüler, um uns bei der Choreografie zu helfen und selbst zu tanzen! Und vielen, vielen Dank an das Making of - Team - euer Film ist toll geworden und zeigt, mit wie viel Spaß und Freude alle bei der Sache waren!

Nach zweieinhalb Tagen intensiven Arbeitens sind gleich zwei Filme entstanden: der Spielfilm „El nuevo alumno“ oder „Pipa de paz“ („Der neue Schüler“ oder „Friedenspfeife“) und das Making of.

Hier geht es zu den Filmen - viel Spaß beim Anschauen!

El nuevo alumno - Pipa de paz: vimeo.com

Making of: vimeo.com

Anbei finden sich auch einige der sehr schönen Fotos zum Projekt!

Prof. Christa Heidenhofer, Prof. Anneliese Rötzer, Spanisch

Prof. Johannes Resch, Musikerziehung Mediendesign

Klasse 7A (Schuljahr 2014/15), Klasse 7B (Schuljahr 2014/15), Klasse 8A (Schuljahr 2014/15)

Bildergalerie

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