Ein Töpfertag im Burgenland

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Drehen auf der Töpferscheibe und freies modellieren

Eine Exkursion der Klasse 2A (Schuljahr 2009/10) im Rahmen der Unterrichtsfächer Technisches Werken, Bildnerische Erziehung und Geschichte und politische Bildung im Oktober des Schuljahres 2009/10 mit Prof. Melanie Trautenberger-Raft und Prof. Susanne Greiler-Jobst nach Stoob in die Keramikwerkstätte der Familie Thumberger.

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Lesen Sie einen Exkursionsbericht von Nicole Kosa, 2A

STOOB, WIR KOMMEN

„Es darf Keiner zu spät kommen, der Zug wartet nicht“, sagte Frau Professor Trautenberger. Und wir Kinder der 2A hielten uns daran. Niemand kam zu spät und wir konnten pünktlich nach Stoob aufbrechen. Unsere Klassenvorständin, Frau Professor Greiler-Jobst, war natürlich auch dabei. Wir fuhren dort hin um zu töpfern. Stoob ist eine Gemeinde im Burgenland und das Wahrzeichen ist der „Plutzer“. Mit dem Zug fuhren wir ca. 1Std.45min. und eine knappe halbe Stunde noch mit dem Bus. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir an unserem Ziel, der Firma Thumberger, an. Wir verstauten unsere Sachen in einer Garderobe und eine nette Dame führte uns durch das Gebäude. Sie erklärte uns sehr viel über Ton. Wir erfuhren auch einiges über den „Plutzer“. Es ist ein bauchiger Tonkrug. Darin wurde früher das Regenwasser gesammelt, weil es dort besonders lange frisch blieb. Wir hörten auch, dass man Ton in aller Not auch essen könnte. Ob das wohl schmeckt? Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe machte eine Vase aus Tonwürsten. Wir reihten die Tonwürste übereinander, bis eine Vase entstand. Die zweite Gruppe arbeitete zur gleichen Zeit mit der Drehscheibe. Es entstanden z.B. Kerzenständer, Schüsseln, Vasen und vieles mehr. Nach einiger Zeit wechselten dann die Gruppen. Ich töpferte mit der Drehscheibe einen Kerzenständer und einen Teelichthalter. Das war schwerer als ich dachte. Zwischendurch bekamen wir Tee und konnten zur Abwechslung im Freien spielen. Einer unserer Helfer zeigte uns zum Abschluss, wie man einen „Plutzer“ und eine Backform für einen Kuchen töpfert. Bei ihm wirkte es sehr einfach und es ging viel schneller als bei uns. Bevor wir gingen, halfen wir noch beim Saubermachen. Wir hatten auch noch die Gelegenheit, Keramik-Gegenstände zu kaufen. Unsere Werke werden nun gebrannt, bemalt und glasiert. Wir warten schon sehr gespannt auf das Ergebnis. Es war ein aufregender und kreativer Tag.

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